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Die Haltung der Evangelisation: das Herz der Liebe

Es gibt verschiedene Evangelisationsmethoden, von Grossveranstaltungen bis zu einem privaten Treffen mit einem Freund, dem man über Gott erzählt. In jedem Fall ist das Fundament der Evangelisation das Teilen der Guten Nachricht über unseren Herrn und Retter Jesus Christus und unseren Vater Gott im Himmel und was Er in unserem Leben getan hat. Die Evangelisation muss immer von der Liebe Gottes kommen, da es eine Tat des Teilens der Liebe und Gnade ist, die wir bekommen haben. Wenn diese Freude unsere Herzen erfüllt, wird sie sicher durch unseren Leben auf andere überfliessen.

Johannes 15,26
Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir

Die Bibel zeigt uns, wie wir die richtige Haltung und das richtige Herz für die Evangelisation aufrecht erhalten können. um die gute Nachricht von Jesus Christus teilen zu können, müssen wir zuerst wissen, wer Er ist. wir müssen Zeit mit dem Herrn verbringen, Sein Leben sehen, Sein Herz, Seine Treue und Liebe. Wenn wir wirklich den Herrn als unseren Freund lieben, dann kommen unsere Zeugnisse natürlich, nicht als ein gedrucktes Schriftstück, sondern als Zeugnis des Herzen, das anderen von demjenigen erzählt, der uns liebt und den wir lieben, so dass auch sie Ihn kennen und liebn lernen.

Johannes 17,25-26
Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht; ich aber kenne dich, und diese haben erkannt, daß du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.

Das persönliche Zeugnis von Jesus in Seinem Leben und der Erfolg in der Evangelisation kamen von Seinem absoluten Glauben und der Liebe zu Gott und Seiner Liebe zur ganzen Menschheit. Auf die gleiche Weise müssen wir dieser Ordnung folgen – unsere vertikale Liebesbeziehung mit Gott aufbauen und dann die horizontale Liebesbeziehung mit Menschen aufbauen. Zuerst müssen wir Gottes Liebe kennen, dann können wir mit der wahren und ewigen Liebe erfüllt werden. Nur von dieser Liebe kann die wahre Beziehung zwischen Menschen aufgebaut werden. Die Evangelisation ist das Teilen von Gottes Liebe mit unseren Mitmenschen, da wir unsere Brüder und Schwestern lieben und uns wünschen, dass auch sie die Erlösung durch Christus erlangen. Wenn wir evangelisieren, müssen wir zuerst den Herrn und Seine Liebe kennen und dann mit dem Herzen, das mit Liebe überfliesst, hinaus gehen und diese gute Nachricht all denen verkünden, die das grösste Geschenk des Lebens bekommen wollen.

Josua 6
Mit welcher Haltung sollen wir evangelisieren? Wir wollen den berühmten Kampf von Josua 6 mit der Evangelisation von heute vergleichen.

Josua 6,1-20
Jericho aber war verschlossen und verwahrt vor den Israeliten, so daß niemand heraus- oder hineinkommen konnte. Aber der HERR sprach zu Josua: Sieh, ich habe Jericho samt seinem König und seinen Kriegsleuten in deine Hand gegeben. Laß alle Kriegsmänner rings um die Stadt herumgehen einmal, und tu so sechs Tage lang. Und laß sieben Priester sieben Posaunen tragen vor der Lade her, und am siebenten Tage zieht siebenmal um die Stadt, und laß die Priester die Posaunen blasen. Und wenn man die Posaune bläst und es lange tönt, so soll das ganze Kriegsvolk ein großes Kriegsgeschrei erheben, wenn ihr den Schall der Posaune hört. Dann wird die Stadtmauer einfallen, und das Kriegsvolk soll hinaufsteigen, ein jeder stracks vor sich hin. Da rief Josua, der Sohn Nuns, die Priester und sprach zu ihnen: Bringt die Bundeslade, und sieben Priester sollen sieben Posaunen tragen vor der Lade des HERRN. Zum Volk aber sprach er: Geht hin und zieht um die Stadt; und die Kriegsleute sollen vor der Lade des HERRN hergehen. Als Josua das dem Volk gesagt hatte, trugen die sieben Priester sieben Posaunen vor der Lade des HERRN her und gingen und bliesen die Posaunen, und die Lade des Bundes des HERRN folgte ihnen nach. Und die Kriegsleute gingen vor den Priestern her, die die Posaunen bliesen, und das übrige Volk folgte der Lade nach, und man blies immerfort die Posaunen. Josua aber gebot dem Kriegsvolk und sprach: Ihr sollt kein Kriegsgeschrei erheben noch eure Stimmen hören lassen, noch soll ein Wort aus eurem Munde gehen bis auf den Tag, an dem ich zu euch sage: «Macht ein Kriegsgeschrei!» Dann sollt ihr das Kriegsgeschrei erheben. So ließ er die Lade des HERRN rings um die Stadt ziehen einmal, und sie kamen zurück in das Lager und blieben darin über Nacht. Und Josua machte sich früh am Morgen auf, und die Priester trugen die Lade des HERRN. So trugen die sieben Priester die sieben Posaunen vor der Lade des HERRN her und bliesen immerfort die Posaunen; und die Kriegsleute gingen vor ihnen her, und das übrige Volk folgte der Lade des HERRN, und man blies immerfort die Posaunen. Am zweiten Tage gingen sie auch einmal um die Stadt und kamen zurück ins Lager. So taten sie sechs Tage. Am siebenten Tage aber, als die Morgenröte aufging, machten sie sich früh auf und zogen in derselben Weise siebenmal um die Stadt; nur an diesem Tag zogen sie siebenmal um die Stadt. Und beim siebenten Mal, als die Priester die Posaunen bliesen, sprach Josua zum Volk: Macht ein Kriegsgeschrei! Denn der HERR hat euch die Stadt gegeben. Aber diese Stadt und alles, was darin ist, soll dem Bann des HERRN verfallen sein. Nur die Hure Rahab soll am Leben bleiben und alle, die mit ihr im Hause sind; denn sie hat die Boten verborgen, die wir aussandten. Allein hütet euch vor dem Gebannten und laßt euch nicht gelüsten, etwas von dem Gebannten zu nehmen und das Lager Israels in Bann und Unglück zu bringen. Aber alles Silber und Gold samt dem kupfernen und eisernen Gerät soll dem HERRN geheiligt sein, daß es zum Schatz des HERRN komme. Da erhob das Volk ein Kriegsgeschrei, und man blies die Posaunen. Und als das Volk den Hall der Posaunen hörte, erhob es ein großes Kriegsgeschrei. Da fiel die Mauer um, und das Volk stieg zur Stadt hinauf, ein jeder stracks vor sich hin. So eroberten sie die Stadt und vollstreckten den Bann an allem, was in der Stadt war, mit der Schärfe des Schwerts, an Mann und Weib, jung und alt, Rindern, Schafen und Eseln.

Wir sehen etwas sehr Bemerkenswertes in dieser Geschichte: bis zum sechsten Tag passierte nichts in der Stadt Jericho. Aber als die Israeliten fleissig dem Wort von Josua gehorchten und jeden Tag um die Stadt herumgingen, fiel sie schliesslich am siebten Tage.

Wenn wir evangelisieren, ist das auch die Art, wie wir grossartige Leute versammeln. Obwohl es auf der Reise unserer Evangelisation bis zum sechsten Mal schwierig sein mag, gibt es sicher die Zeit der siebten Runde, in der Gott eine grossartige Person zu uns führt, die das Wort Gottes erwartet.

Es ist sehr wichtig, dass wir den Glauben an diese Methode Gottes nicht verlieren und ausdauernd weiter fahren. Dann werden wir auch die Stadt von Satan zerstören und grosse Leute bringen, die das Wort hören wollen.

Apostolos Campus Ministry USA

 
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